Für Steuerberater

Die Stundenzettel Ihrer Mandanten – vollständig, bestätigt, an einem Ort.

Ihre Mandanten erfassen die Stunden selbst. Sie sehen im Berater-Cockpit, wo Monate offen sind oder Angaben fehlen, und exportieren die Stundenzettel nach BMF-Vorlage. Sie zahlen nichts und erhalten keine Provision.

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Stundenzettel nach BMF-Vorlage: Tagesmatrix, Jahresarbeitszeit und FuE-Anteil je Person

Aus der Beratungspraxis

Vier Stellen, an denen es bei Mandanten hakt

Was im Stundenzettel stehen muss, ist klar. Die Werkzeuge, mit denen Mandanten ihn führen, sind es meist nicht.

  1. Stunden am Monatsende zusammengefasst, Änderungen ohne Spur

    In einer Tabelle werden Stunden oft erst am Monatsende eingetragen und lassen sich jederzeit überschreiben. Wer wann was geändert hat, ist später nicht mehr festzustellen. Verlangt ist die FuE-Zeit je Arbeitstag, Person und Vorhaben.

    Grundlage: § 3 FZulG und BMF-Vorlage (geprüft am 18.09.2026)

  2. Jahresarbeitszeit und FuE-Anteil von Hand

    Die Jahresarbeitszeit aus Wochenstunden, Urlaub, Feiertagen und Krankheit, dagegen die FuE-Stunden im Vorhaben: meist in getrennten Dateien gerechnet. Ein Tippfehler verschiebt den FuE-Anteil, ohne dass es jemand bemerkt.

    Grundlage: BMF-Vorlage, Sektor 1 und Sektor 2 (geprüft am 18.09.2026)

  3. Ehemalige und frühere Jahre fehlen

    Wer das Unternehmen verlassen hat, taucht im Nachweis nicht mehr auf; Vorhaben, die vor der Bescheinigung begonnen haben, werden im Nachhinein aufbereitet. Beides reißt Lücken zwischen Antrag und Aufzeichnung.

    Grundlage: BMF-Vorlage, Angaben je Arbeitnehmer (geprüft am 18.09.2026)

  4. Niemand hat den Monat bestätigt

    Das Muster sieht je Monat eine Bestätigung durch die Projektleitung vor und am Ende des Bogens die Zeile „Gesehen und bestätigt“. Fehlt sie, ist der Stundenzettel eine Selbstauskunft – und nachträglich ist sie selten sauber einzuholen.

    Grundlage: BMF-Vorlage, Fußnote 5 (geprüft am 18.09.2026)

Der Ablauf

So läuft es mit FuE Stundenzettel

Fünf Schritte vom Konto bis zum Stundenzettel. Der Mandant erfasst und bestätigt, Sie erhalten die Unterlagen in der Form, die Sie für den Antrag brauchen – und wenn das Finanzamt nachfragt.

  1. Konto anlegenDer Mandant registriert sich selbst, oder Sie legen das Konto gemeinsam mit ihm an. Keine Zahlungsdaten, 14 Tage Testphase.
  2. Vorhaben mit echtem StartdatumProjekt mit FuE-Vorhabens-ID und dem tatsächlichen Beginn; was davor liegt, lässt sich aus Unterlagen belegen (Preis unten).
  3. Zeiten erfassenTimer, Kalender oder Nachtragen. Geplante und erfasste Stunden je Arbeitspaket zeigen, ob die Aufzeichnung zum Plan passt.
  4. Monat bestätigenDie Projektleitung des Mandanten bestätigt jeden Monat je Person und Vorhaben; danach ist er gesperrt. Eine Rücknahme geht nur mit Begründung und wird protokolliert.
  5. Export für SieStundenzettel nach BMF-Vorlage je Person als PDF, die Jahresmappe als Excel, das Änderungsprotokoll als CSV oder XML – vom Mandanten erzeugt oder von Ihnen selbst, wenn er Sie eingeladen hat.

Für Ihre Arbeit

Was Sie als Berater bekommen

Stundenzettel, die Sie ohne Nachfragen weitergeben können, einen Blick in die laufende Erfassung, bevor der Antrag geschrieben wird – und ein Cockpit, in dem alle Mandanten nebeneinanderstehen.

Export je Mandant

Stundenzettel nach BMF-Vorlage, geprüft bevor eine Datei entsteht

Der Mandant schickt Ihnen die PDFs, oder er lädt Sie als Berater ein – dann exportieren Sie selbst, aus dem Cockpit heraus, mit einem Login für alle Mandanten. Vor dem Export prüft das Programm, ob Stammdaten für die Jahresarbeitszeit, FuE-Vorhabens-ID und Arbeitspakete vollständig sind, und nennt, was fehlt. Jede erzeugte PDF trägt eine SHA-256-Prüfsumme.

  • Ein PDF je Person, für einen Monat oder ein ganzes Jahr
  • Fehlende Stammdaten, Vorhabens-ID oder Arbeitspakete werden vor dem Export gemeldet
  • Liste der erzeugten Dateien mit Größe und Prüfsumme
Export-Dialog mit Voraussetzungen: Stammdaten, Vorhabens-ID und Arbeitspakete vollständig

Änderungsprotokoll

Jede Änderung protokolliert – wer, wann, was vorher stand

Das Protokoll schreibt das Programm selbst, bei jedem Speichern, und niemand kann es über die Oberfläche bearbeiten, auch der Kontoinhaber nicht. Wenn das Finanzamt nachfragt, exportieren Sie es für denselben Zeitraum wie die Stundenzettel als CSV oder XML.

  • Filter nach Jahr, Monat, Nutzer, Objekttyp und Aktion
  • Auch Löschungen bleiben als Eintrag erhalten
  • Export als CSV oder XML für die maschinelle Auswertung
Was im Stundenzettel steht – im Detail
Änderungsprotokoll: Zeitpunkt, Person, Aktion „Geändert“ und die Änderung mit altem und neuem Wert

Vor dem Antrag

Geplante und erfasste Stunden, bevor Sie rechnen

Je Arbeitspaket stehen geplante und erfasste Stunden nebeneinander. Sie sehen früh, ob die Erfassung zum Projektplan passt, statt es erst beim Antrag zu merken. Ehemalige legt der Mandant ohne Login an: Ihre Stunden stehen im Stundenzettel, kosten aber nichts.

  • Soll und Ist je Arbeitspaket und Person
  • Jahresarbeitszeit und FuE-Anteil – rechnet das Programm
Soll/Ist-Vergleich je Arbeitspaket mit geplanten und erfassten Stunden
  • Berater-Cockpit: alle Mandanten auf einer Seite

    Den Zugang legen Sie über „Berater-Zugang anlegen“ an. Im Cockpit steht jeder Mandant, der Sie freigeschaltet hat, mit Ampel und Kennzahlen: Werktage ohne Eintrag je Person in den letzten 30 Tagen, fehlende Stammdaten und Vorhabens-IDs, noch nicht bestätigte Monate, letzter Export und Lizenzstatus – ohne Beträge. Ein Klick öffnet den Mandanten mit Ihrem eigenen Login, ohne sein Passwort.

  • Der Mandant lädt Sie ein, in einer von zwei Stufen

    Die Einladung geht von der Team-Seite des Mandanten per E-Mail an Sie; er wählt dabei die Stufe. Lesen + Export: Sie sehen Vorhaben, Zeiten, Stammdaten und das Änderungsprotokoll und erzeugen Stundenzettel, ändern aber nichts. Bearbeiten: Sie korrigieren zusätzlich Stammdaten, Abwesenheiten und bestehende Zeiteinträge. Eigene Zeiten buchen Sie in keiner Stufe – Sie haben im Unternehmen Ihres Mandanten nicht gearbeitet.

  • Gesperrt bleibt, was dem Mandanten gehört

    Abrechnung, Kündigung, Tarifwechsel und Rechnungen sind für Berater-Zugänge gesperrt, auch lesend; Nutzer einladen, deaktivieren oder Rollen ändern kann nur der Mandant. Der Mandant kann den Zugang jederzeit beenden; der Widerruf wirkt sofort.

  • Partnerprogramm: 20 Prozent auf die Lizenz, keine Provision

    Über Ihren Partnercode zahlen Ihre Mandanten dauerhaft 20 Prozent weniger auf die Lizenz – nicht auf das einmalige Belegen früherer Jahre. Sie erhalten kein Geld; damit entsteht kein Interessenkonflikt. Ob die Teilnahme mit Ihrem Berufsrecht vereinbar ist, prüfen Sie selbst – die Vorschrift dazu steht unter „Darf ich das empfehlen?“. Wie Sie den Code bekommen, steht unten unter „Anfrage“.

Preis für Mandanten

Ein Tarif, alle Funktionen

Monatliche Abrechnung

99 €

je Nutzer und Monat

Jährliche Abrechnung

990 €

je Nutzer und Jahr

  • Testphase 14 Tage, ohne Zahlungsdaten, endet automatisch.
  • Alle Preise netto. Ihr eigener Berater-Zugang ist kostenlos und zählt beim Mandanten nicht als Nutzer mit Login.
  • Frühere Jahre und das laufende Jahr bis heute kommen einmalig dazu: 199 € je Person und Jahr, zusammen mit einer Lizenz über zwölf Monate je Person, die heute noch im Unternehmen ist – jährlich 990 € oder monatlich 99 €. Ehemalige kosten nur das Belegen früherer Jahre. Wer so einsteigt, hat keine Testphase – die Lizenz ist ab dem Kauf aktiv.
Preise und Rechenbeispiel

Häufige Fragen

Empfehlung, Daten, Konten, Konditionen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns über das Formular unten oder vereinbaren Sie einen Termin. Wir antworten an Werktagen innerhalb von 24 Stunden.

Darf ich das empfehlen?

Für eine Empfehlung zahlen wir Ihnen nichts – der Vorteil geht als Rabatt an Ihren Mandanten: Über Ihren Partnercode zahlt er dauerhaft 20 Prozent weniger auf die Lizenz. Ob die Teilnahme mit Ihrem Berufsrecht vereinbar ist, prüfen Sie selbst. Zum Nachlesen: § 9 StBerG zu Vorteilen für die Vermittlung von Aufträgen (Wortlaut geprüft am 18.09.2026).

Wer ist für die Daten verantwortlich?

Für die Daten im Konto Ihr Mandant: Ihm gehört das Konto, er schließt mit uns den Auftragsverarbeitungsvertrag und entscheidet mit Einladung und Stufe, was Sie sehen; den Zugang kann er jederzeit mit sofortiger Wirkung beenden. Welche Pflichten Sie für Ihre eigene Einsicht und Weiterverarbeitung treffen, richtet sich nach Ihrem Mandatsverhältnis. Weil Sie dabei Arbeitszeiten seiner Beschäftigten sehen, sagt er ihnen, dass eine externe Beratung Einsicht erhält. Grundlage: Informationspflicht nach Art. 13 DSGVO, Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (geprüft am 18.09.2026).

Kann ich als Berater Konten für Mandanten anlegen?

Ja, aber das Konto gehört dem Mandanten. Die Registrierung läuft über seine E-Mail-Adresse, weil er als Inhaber Abrechnung und Kündigung verantwortet. Sie können die Einrichtung gemeinsam mit ihm durchführen, danach lädt er Sie auf seiner Team-Seite als Berater ein – wahlweise mit der Stufe „Lesen + Export“ oder „Bearbeiten“. Ihr eigener Berater-Zugang ist davon getrennt und kostenlos; Sie legen ihn einmal über „Berater-Zugang anlegen“ an und sehen darin alle Mandanten. Ein Mandantenkonto, das Sie mit Ihrer eigenen Adresse anlegen, ist für den Mandanten später nur mit Aufwand zu übernehmen.

Wie bekomme ich die Nachweise?

Auf zwei Wegen. Entweder der Mandant erzeugt die Stundenzettel als PDF nach BMF-Vorlage je Person und schickt sie Ihnen zusammen mit der Excel-Jahresmappe und dem Änderungsprotokoll als CSV oder XML. Oder er lädt Sie als Berater ein – dafür genügt die Stufe „Lesen + Export“ –, dann exportieren Sie selbst für den gewünschten Zeitraum. Jede PDF trägt eine SHA-256-Prüfsumme, sodass sich später belegen lässt, dass die Datei unverändert ist. Details unter Was im Stundenzettel steht.

Woran erkenne ich, dass ein Mandat sauber läuft, ohne jedes Konto zu öffnen?

Im Cockpit steht jeder Mandant mit einer Ampel und den Kennzahlen dahinter: Werktage ohne Eintrag je Person in den letzten 30 Tagen, fehlende Stammdaten und Vorhabens-IDs, die den Export blockieren, noch nicht bestätigte Monate, das Datum des letzten Exports und der Lizenzstatus – ohne Beträge. Ein Klick öffnet den Mandanten mit Ihrem eigenen Login, ohne sein Passwort.

Darf ich als Berater die Monatsfreigabe erteilen?

Nein. Ein Berater-Zugang darf lesen und exportieren und in der Stufe „Bearbeiten“ Stammdaten, Abwesenheiten und bestehende Einträge korrigieren – den Monat bestätigen kann er nicht. Die Bestätigung ist eine Aussage über die geleistete Arbeit im Unternehmen; sie gehört dem Unternehmen. Was das Muster dazu verlangt, steht unter Monatsfreigabe: Wer bestätigt den Stundenzettel?

Was kostet mich der Berater-Zugang, und was sieht der Mandant davon?

Der Berater-Zugang ist kostenlos, ohne Mindestzahl an Mandanten und ohne Laufzeit; er zählt beim Mandanten auch nicht als Nutzer mit Login. Der Mandant entscheidet mit der Einladung, welche Stufe Sie erhalten, sieht Ihren Zugang in seiner Team-Übersicht und kann ihn jederzeit beenden – mit sofortiger Wirkung. Abrechnung, Kündigung und Nutzerverwaltung bleiben in jedem Fall bei ihm. Was er seinen Beschäftigten dazu sagen muss, steht unter „Wer ist für die Daten verantwortlich?“.

Was passiert mit den Daten nach der Testphase?

Die Testphase endet nach 14 Tagen automatisch, ohne Zahlungsdaten und ohne stillschweigende Umwandlung in eine bezahlte Lizenz. Die Daten bleiben erhalten: Ohne aktive Lizenz ist nur das Erfassen neuer Zeiten gesperrt; Einsicht, Änderungsprotokoll und alle Exporte stehen weiter zur Verfügung. Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO schließt der Mandant in seinem Konto in Textform ab; Zeitpunkt, Name, Fassung und Prüfsumme werden festgehalten, das PDF bleibt abrufbar. So bleibt die Aufbewahrung nach § 147 AO auch dann möglich, wenn ein Mandant nicht verlängert.

Gibt es Konditionen für Kanzleien?

Ja, aber nicht als Provision für Sie: Über einen eigenen Partnercode zahlen Ihre Mandanten dauerhaft 20 Prozent weniger auf die Lizenz; das einmalige Belegen früherer Jahre ist davon ausgenommen. Sie selbst bekommen kein Geld – warum, steht unter „Darf ich das empfehlen?“. Den Code fragen Sie im Berater-Cockpit mit einem Klick an; wir prüfen jede Anfrage einzeln und schalten den Code in der Regel innerhalb eines Werktags frei. Ihr Mandant löst ihn auf zwei Wegen ein: über den Link mit Ihrem Code, der den Rabatt automatisch mitnimmt, oder indem er den Code beim Bezahlvorgang selbst einträgt. Wenn Sie als Fördermittelberater mit Erfolgshonorar arbeiten, stehen die Einzelheiten unter Für Fördermittelberater.

Anfrage

Partnercode anfragen

Das Formular ist für alles, was Sie vorab wissen möchten.

Kontakt

Anfrage als Berater

Ihre Anfrage landet ohne Umweg bei uns.

Mit dem Absenden akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung.

Am schnellsten: im Berater-Cockpit

  1. Berater-Zugang anlegenDen Zugang legen Sie selbst an, ohne Anfrage.
  2. Partnercode im Cockpit anfragenEin Klick, und der Code hängt an Ihrem Konto.
  3. FreischaltungWir prüfen jede Anfrage einzeln und schalten den Code in der Regel innerhalb eines Werktags frei.
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Quellen und Prüfdatum

Ersetzt keine steuerliche Beratung. Diese Seite gibt den Stand der genannten Quellen zum 18.09.2026 wieder und beschreibt, wie FuE Stundenzettel die Anforderungen umsetzt. Ob und in welcher Höhe eine Forschungszulage gewährt wird, entscheiden Bescheinigungsstelle und Finanzamt im Einzelfall. Ob die Teilnahme mit Ihrem Berufsrecht vereinbar ist, prüfen Sie selbst. Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer.